VorWorte

Wissen schafft auch Leid[en]. Das nur zur Komplettierung und als Hintergrund für das Fragezeichen.

Dieses Blog ist eine persönliche Frage- und Antwort-Reise, mit dem Ziel die Wirklichkeit in {und aus} das ein-zu-bringen, was auch daIst: *ich.

Für alle Neu- oder auch Wieder-Leses dürfte das Erst-Text dieses Blogs als Grundierung interessant sein?
Ein guter Einstieg in das Blog ist es allemal.


Viel Freude beim lesen.

Samstag, 24. Februar 2018

Braucht das Sprache Veränderung?

Antwort: Ja, dringend

Vorwegg eine Bemerkung und schöne Herleitung des natürlichen Wissensdurstes und der Entdeckerlust, als gemeinsame (auch!) menschliche Eigenheit.
»Schon das Kind sehnt sich über die Hügel, die Gebirge, die Seen, die Meere hinaus, die seine enge Heimath umschliessen, und sich dann gleich wieder pflanzenartig zurück, wie das überhaupt das Rührende und Schöne im Menschen ist, dass Sehnsucht nach Erwünschtem und nach Verlorenem ihn immer bewahrt, ausschliesslich am Augenblicke zu haften. So, festgewurzelt in der innersten Natur des Menschen, und zugleich geboten durch seine höchsten Bestrebungen, ist jene wohlwollend menschliche Verbindung des ganzen Geschlechts eine der grossen leitenden Ideen in der Geschichte der Menschheit.«
Wilhelm von Humboldt, 1828, aus "Über die Verschiedenheiten des menschlichen Sprachbaues".

Das Sprache braucht Veränderung.
Es braucht Veränderung ebenso, wie ALLES Andere ebenso in Veränderung ist.
Eine platte "Weisheit": DaSein ist stetes AndersSein. Was ich eben war, bin ich Jetzt nicht mehr, oder wie Franz Beckenbauer mal gesagt hat (und er hat es auch nur übernommen): "Was interessiert mich mein Geschwätz von Gestern". Klar, die / das Sprache ist in Veränderung, Heute gibt es Wörter und Wortzusammenstellungen, die vor / in ? Jahren kaum ein-Es verstehen würde, aber ... Es gibt immer ein Aber.

Aber, ist das die richtige Richtung?
Immer mehr Bedeutungen und Farben in ein und dasSelbe Wort zu packen (siehe dazu auch den Beitrag: "Die Freiheit der Liebe", vom 02. März 2012, in diesem Blog)? Und somit, wie *ich meine, die Worte zu entsozialisieren.

Ein Wort wie: Wahrheit, hat bald keinen allgemein verständlichen Sinn und Inhalt. Jed-Es verwendet das Wort mit einem anderen Inhalt, einer anderen Aussage und einer anderen Färbung, wenn es dann beim ander-Es ankommt, füllt Jen-Es wiederum eine ganz eigene Bedeutung ein und somit sprechen und schreiben Zwei dasSelbe Wort, meinen aber jeweils etwas fast völlig verschiedenes.

Heute las *ich beim Spaziergang durch die Berliner Glinkastrasse folgendes Schild an einem Zaun:
"Botschaft der Demokratischen Volksrepublik Nordkorea".
Nun, was bedeutet zumindest für die Nord-Koreaner das Wort: Demokratie?:
»EinFamilienDynastie«Für Nordkorea ist in dem Wort "Demokratie" nur die Familie Kim enthalten und viel Militär, Hunger und unerschütterliche Folgsamkeit.

Was bedeutet den Leses das Wort "Demokratie"?

Ich denke, Wir sind von der ursprünglichen Bedeutung der Demokratie, nämlich, dass Alle Bürger / MitGlieder einer Gesellschaft gemeinsam entscheiden und abstimmen, was in und mit der Gesellschaft passiert, noch ein gutes Stück entfernt.
Das waren auch die Griechen, die dieses Wort gebildet hatten. Dort galten nur Männer und nur aus wenigen Familien als die Gesellschaft (Volk), der Rest der Menschen sollte Schweigen und Folgen, also eher das heutige Nord-Koreanische Modell.

Vielleicht geht es also bei der Weiterentwicklung der Sprache eher um Entschlackung, um Reduzierung, um Verdeutlichung von Begriffen, die mehr oder weniger Alles um einen kleinen Kern herum bedeuten können. So, wie in dem Begriff Demokratie auch die EinFamilienHerrschaft steckt, als sei das Volk nur eine Familie und der Rest sind "Sklaven" und "Frauen", also nicht-stimmberechtigte Menschen.

Dass die Beschäftigung mit der Genauigkeit und dem Inhalt von Sprache, schon mit dem Aufflammen der Sprache begonnen hat, zeigt mit anderem der Platonische Dialog "Kratylos" (weiteres dazu hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Kratylos); *ich möchte aber eine neuere Auseinandersetzung damit wieder vor Sie und m*ich hinstellen, eine von zweien meiner Vorbilder, aber zuerst ein passendes Gemälde:
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Ort des Sprachen und des Denkens
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Zitat: »Die Hauptelemente der Sprache, die Wörter, sind es vorzüglich, die von Nation zu Nation überwandern. Den grammatischen Formen wird dies schwerer, da sie, von feinerer intellektueller Natur, mehr in dem Verstände ihren Sitz haben, als materiell und sich selbst erklärend an den Lauten haften. Zwischen den ewig wechselnden Geschlechtern der Menschen und der Welt der darzustellenden Objekte stehen daher eine unendliche Anzahl von Wörtern, die man, wenn sie auch ursprünglich nach Gesetzen der Freiheit erzeugt sind, und immerfort auf diese Weise gebraucht werden, eben sowohl, als die Menschen und Objekte, als selbständige, nur geschichtlich erklärbare, nach und nach durch die vereinte Kraft der Natur, der Menschen und Ereignisse entstandene Wesen ansehen kann. Ihre Reihe erstreckt sich so weit in das Dunkel der Vorwelt hinaus, daß sich der Anfang nicht mehr bestimmen läßt; ihre Verzweigung umfaßt das ganze Menschengeschlecht, so weit je Verbindung unter demselben gewesen ist; ihr Fortwirken und ihre Forterzeugung könnte nur dann einen Endpunkt finden, wenn alle jetzt lebende Geschlechter vertilgt und alle Fäden der Überlieferung auf einmal abgeschritten würden. Indem nun die Nationen sich dieser schon vor ihnen vorhandenen Sprachelemente bedienen, indem diese ihre Natur der Darstellung der Objekte beimischen, ist der Ausdruck nicht gleichgültig und der Begriff nicht von der Sprache unabhängig. Der durch die Sprache bedingte Mensch wirkt aber wieder auf sie zurück, und jede besondere ist daher das Resultat drei verschiedener zusammentreffender Wirkungen: der realen Natur der Objekte, insofern sie den Eindruck auf das Gemüt hervorbringt, der subjektiven der Nation, und der eigentümlichen der Sprache durch den fremden ihr beigemischten Grundstoff und durch die Kraft, mit der alles einmal in sie Übergegangene, wenn auch ursprünglich ganz frei geschaffen, nur in gewissen Grenzen der Analogie Fortbildung erlaubt. Durch die gegenseitige Abhängigkeit des Gedankens und des Wortes von einander leuchtet es klar ein, daß die Sprachen nicht eigentlich Mittel sind, die schon erkannte Wahrheit darzustellen, sondern weit mehr, die vorher unerkannte zu entdecken. Ihre Verschiedenheit ist nicht eine von Schällen und Zeichen, sondern eine Verschiedenheit der Weltansichten selbst. Hierin ist der Grund und der letzte Zweck aller Sprachuntersuchung enthalten. Die Summe des Erkennbaren liegt, als das von dem menschlichen Geiste zu bearbeitende Feld, zwischen allen Sprachen und unabhängig von ihnen in der Mitte; der Mensch kann sich diesem rein objektiven Gebiet nicht anders, als nach seiner Erkennungs- und Empfindungsweise, also auf einem subjektiven Wege, nähern. Gerade da, wo die Forschung die höchsten und tiefsten Punkte berührt, findet sich der von jeder besonderen Eigentümlichkeit am leichtesten zu trennende mechanische und logische Verstandesgebrauch am Ende seiner Wirksamkeit, und es tritt ein Verfahren der inneren Wahrnehmung und Schöpfung ein, von dem bloß so viel deutlich wird, daß die objektive Wahrheit aus der ganzen Kraft der subjektiven Individualität hervorgeht.«
Wilhelm von Humboldt in einem Vortrag, ca. 1830 gehalten, an der Universität Berlin, überliefert in 1927 von Hugo von Hofmannsthal, in einem Aufsatz mit dem Titel: "Wert und Ehre deutscher Sprache", in den Münchener Neuesten Nachrichten.

Signifikant: Das Bewusst-Sein spricht. Das Bewusst-Sein spricht in Worten. Sprache. Welch ein Wunder!? Einfach so entstanden? Ein so mächtiges Werkzeug! Das ist doch eine Frage wert. Seit Wir Menschen sprechen, ist die Entwicklungsgeschwindigkeit sowohl der gesellschaftlichen Verhältnisse, als auch der Technik exponentiell abgehoben. Abgeflogen, oder auch Aufgeflogen! Das Körper kommt dabei kaum mehr mit. Und bremmst.
Was verständlich ist. Denn, was versteht das Körper von Sprache? Nun, Es spricht und versteht Sprache, aber wie weit reicht das, in das Körper hinein? Lesen Sie der linken Hand, wahlweise auch dem linken Knie, das Sie auch sind, einmal folgende Zeilen vor:

"Also ist der Poet wahrhaftig ein Dieb des Feuers. Er ist beladen mit der ganzen Menschheit, sogar mit den Tieren. Er muss, was er erdichtet entdeckt, fühlbar machen, tastbar, hörbar, und wenn das, was er von da unten heraufholt, Form besitzt, so gibt er es als Form; ist es formlos, dann gibt er das Formlose. - Eine Sprache finden - und wenn schliesslich jedes Wort ein Gedanke ist, dann kommt auch die Zeit einer Universalsprache! Man muss schon Akademie-Mitglied sein - mehr tot als ein Fossil -, um ein Wörterbuch zu verfassen, in welcher Sprache auch immer. Wenn Schwächlinge anfangen, über den ersten Buchstaben des Alphabets nachzudenken, können sie ganz schnell dem Wahnsinn verfallen! Diese Sprache wird von der Seele kommen und zur Seele gehen und alles zusammenfassen: Düfte, Töne, Farben und den Gedanken, der dem Gedanken folgt und ihn weiterführt. Der Poet bestimmt dann das Ausmass des Unbekannten, das zu seiner Zeit in der Allseele erwacht: er gäbe mehr - als die Formel seines Gedankens, als die Aufzeichnung seines Weges zum Fortschritt! Indem er das Ungewöhnliche zum Gewöhnlichen macht und alle es aufnehmen in sich, würde er in der Tat zu einem Vervielfacher des Fortschritts!".
Arthur Rimbaud in einem Brief an Paul Demeny, vom 15.Mai 1871. 

Nun kommt ein ganz persönlicher "Shitstorm", eine Verzweiflungstat, die das Selbst genauso beklagt und das Andere anklagt, wie es hilflos ist, die passenden, weil verständnisvollen und hilfreichen Worte zu finden, aber es musste mal raus, egal, ob es *mir oder Ihnen gefällt:

Signifikat: Hat die Hand diese Gedanken ergriffen, hat sie sie gar begriffen, oder sind nur Regionen im Gehirn damit befeuert worden? Was weiss der Magen von der Welt, (von) ausser was Es isst? Wo bleibt da das Bewusst-Sein? DaDa! Das Mensch denkt, aber die Gedanken reichen meist wenig weit, nur nah und sind ebenso schnell oft genug vergessen. Den besten Wünschen mangelt es fast zu 100% an Übersetzung in Körperkraft. Was weiss das mehr zu würdigen? Das Leben oder mehr das Tod? Beide leuchtet das Sprache aus. Beide schätzen das bisher wenig. Der Funktionsraum (lat. "fungi" = 'verrichten, vollbringen') der Sprache, das Denken, wird an der sehr kurzen Leine gehalten.

Ein Klärungsversuch: "Unser Gehirn scheut das Denken, weil es eine wahnsinnig energieraubende Tätigkeit ist. Wer nachdenkt dessen Grosshirnrinde verbraucht ungeheuer viel Zucker und Sauerstoff. Deshalb versucht unser Hirn, möglichst wenig nachzudenken und alles Mögliche zu automatisieren. Das ist billiger."
Prof. Dr. Gerhard Roth, in 'Der Spiegel', 2/11 (Titel: "Die zerhackte Zeit").

Zitat: "Unser" Gehirn scheut {also} das Denken?"

Was sagt "Unser" Magen dazu?
Was "unsere" rechte Arschbacke?
"Unser" GeHirn unterliegt also der geringen Versuchung wenigstens zu denken, weil das eine wahnsinnig ungeheuer raubende Tätigkeit ist, das ist billiger. Geiz ist Geil. Weniger ist mehr. Jetzt ist alles klar, oder? Warum beschneiden Wir Menschen zuerst immer die Kunst- und Bildungsausgaben?
Es ist billiger.

Und es läuft einfach alles besser (voll-)automatisch. Die Wissenschaft hat also endlich bewiesen, was den Politikern und Potentaten schon lange Recht ist, oder? Nein. Keine Schelte der Po's, Wir Menschen sind Alle schnell dabei,
!Einschränkung!: fast Alle, schnell dabei, jegliche physischen Ausgaben für den Wissenserwerb, die Fremdenerfahrung, eine Erlebniseinordnung und die Verantwortungs-Erweiterung zu begrenzen oder zurückzunehmen, wenn gespart werden muss. Bisher kommt der Eigennutz weitgehend ohne das Fremde aus. Und gespart werden muss dauernd, oder?

Es lebe die Ignoranz!
Die Frage der Bewertung stellt sich dann gar nicht. Und die Huldigung der Intuition ist vergesslich, sie vergisst, dass die Intuition zwar im Augenblick des intuitiven Handelns ohne den Verstand auskommt, das Denken aber, in der Vorbereitung des "Handelns ohne Worte", sehr wohl braucht, ohne zu Vergessen, dass in der Intuition auch mehrere Millionen / Milliarden Jahre der Erfahrung stecken.

Intuition ohne Verstand schlägt (einfach) zu.

Und das ist noch Menschenweiter Normalzustand.

Freitag, 5. Januar 2018

NEIN, ich bin nicht Irdisch!

Titel: Selbst-Fremdheit ist des Menschen tägliches Brot

Die F.A.Z. veröffentlichte einen Artikel mit der Überschrift:
Tiere und Emotionen: Was mag ein Tier schon fühlen?
Und dem Teaser-Text: „Unter Verhaltensforschern war es lange Zeit verpönt, Tieren Emotionen zuzuschreiben. Allmählich ändert sich das.

Poesie

Titel: Das Märchen Mensch

Wann kommt auch beim letzten Menschen an, dass -Es (das Mensch) ein {Säuge}Tier ist, eins von vielen anderen Mit-Tieren, die alle zusammen seit Milliarden Jahren, um diesen Planeten erLeben und davon und im wechsel- und gegenseitigen MitEinander geprägt wurden.

Das Mensch ist dabei ungefähr so besonders oder herausgehoben, wie es auch eine Blauflügel-Libelle ist. Auch die ist Einzigartig, etwas ganz Besonderes, in der Ganzheit der erdmondlichen Lebendigkeit.

Und auch diese besondere Libelle wird von Emotionen / Gefühlen erregt und bewegt und auch verängstigt und gestoppt, je nachdem, worein sie gerät oder welcher Mangel in ihr die Befriedigung einfordert. So wie wir Menschen ebenso.

Und dieses leichte Wesen erinnert auch und lernt, z.B. Gefahren auszuweichen, oder weiss, wie es an Nahrung und zu Nachwuchs kommt. Menschen wissen und wussten das auch schon immer, ohne Schule und grosse Worte. Wir sind weder etwas Besseres noch mehr anders, als die Nacktschnecke von dem Nilpferd anders ist.

Was wir an Besserwisser- und -seierei behaupten dient lediglich der neurotischen Verweigerung der völlig neutralen Tatsache und Erkenntnis, dass wir nur das {fr}essen können, was uns Gleich oder gleich Uns ist: zellulare Lebendigkeit.
In Form von Mit-Tieren und Pflanzen.

Und um diese zu essen, müssen wir diese MitLebeWesen töten. So einfach ist das.
Aber auch zu solch kruden Verdrängungen und Verleugnungen führt das, wie zu der, dass wir quasi keine Tiere sind, oder zumindest so enorm ausser-gewöhnlich, dass wir mit den MitLebeWesen nichts zu tun haben, weil wir "göttliche Wesen" sind, die in diesen Planeten hineingezaubert wurden, um diesen dann rücksichtslos zu unterwerfen und auszubeuten.

Was ist Dummheit? Was ist Verantwortung? Und was tun wir Menschen hier?

Poesie Ende

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Titel: Die ÜberSpürung der Wechselseitigkeit

Spektrum der Wissenschaft veröffentlichte einen Beitrag zur Gravitation, aufgrund des wiederholten Geburtstags von Isaac Newton (04.01.1643)

Meine Assoziation dazu:

Wichtig ist auch das Wechselwirkungs-Prinzip, dem wir zwar Alle ausgeliefert sind, das wir aber kaum spüren und deswegen auch kaum in unser Denken, in unsere Bewertungen und Urteile des Wirklichkeit einbeziehen. Das Mensch, trotz unseres Wissens, glaubt (!!) immer noch, aussergewöhnlich zu sein, z.B. dass das was wir hier um die Erde an Veränderungen und Zerstörungen erregen und bewirken, nicht auf uns zurück wirkt; und zwar immer schon.

Spätestens, wenn all unser Gift, all unser Müll, den wir immer schon in das UmWelt entsorgen, ganz in uns zurück gekehrt ist, werden wir das Glauben in Wissen umtauschen.
Jeden Tag atmem wir tonnenschwere Luft ein, voll mit ... und atmen kaum etwas davon wieder aus.

Dank Isaak könnten wir begreiffen, dass das was wir tun immer wirkt, nach Innen UND nach Aussen UND das Aussen auf das Innen.

Bis Heute verdrängen wir diese lange bekannten Tatsachen und tun so, als beträfen selbst die grundlegendsten Gesetze uns nicht. Naivität vermischt mit Verantwortungs-Verweigerung.
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Titel: Menschen mit Waffen an den Händen

Hey Ihr da, das hier geschilderte ist Alltag, täglich rüsten wir auf; und dies ist die wohl beste moderne Version, Euch das ins Bewusst-daSein zu heben, vielleicht nur, damit wir beenden, diese Form der gegenseitigen Gewalt als Zwang zu begreiffen, als etwas, das uns quasi als ewiger Auftrag mitgegeben wurde.

Das ist es nicht, liebe MitMenschen.

Wir können es ändern, indem wir Einander weniger als Fremde angreifen, als das Gleiche auch in Anderen zu Wissen, was ich Selbst bin.

Oder?
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Titel: Die Wirkung des Anpassungs-Zwangs nach Unten

DRadio-Kultur veröffentlicht auf fb folgendes Zitat: „Der Schriftsteller kann seiner moralische Aufgabe nur dann nachkommen, wenn er Anarchist ist.
Von Friedrich Dürrenmatt.

Poesie

Titel: Von der Erziehung zur gegenseitigen MissAchtung

Warum nur "der Schriftsteller", denn auch zu Herrn Dürrenmatts RaumZeit-Spanne war schon bekannt, dass auch frauliche Menschen schreiben, dass auch Frauen Menschen sind. Ich bevorzuge, das Schriftstell-Es.

Und was bitte ist: "seiner moralischen Aufgabe ..."?
Da passt auch jede Menge gewalttätigster und kranker Zwang hinein, in eine - nicht deutlich abgegrenzte - "Moral". Auch Terroristen, Massenmörderische Diktatoren, Bürokraten und sonstige Mächtige "haben" eine Moral, also eine Vorstellung davon, wie das Mensch sich in das Hierarchie und vor allem den "Führern" gegenüber zu verhalten hat.

Ich vermute, auch Herr Dürrenmatt, wusste nicht, was AnArchia bedeutet und wie eine solche Gesellschafts-Form und -Organisation gestaltet und gelebt wird. Aber eins ist dabei klar, AnArchia kommt ohne Sitte, Anstand, Brauch, Tradition oder Gewohnheit (=Moral) aus. Eine freie und solidarische Gesellschaft braucht diese veralteten Hilfsmittel der Affekt-Kontrolle und der Handlungs-Behinderung - auch sprechen / schreiben sind Handlungen - nicht.

Eine freie und solidarische Gesellschaft (Anarchie) braucht Menschen, denen vollkommen klar ist, dass alle MitMenschen fast dasSelbe Fühlen (Innen) und Spüren (Aussen), weil Alle Menschen zerbrechliche und in Allem verletzliche LebeWesen sind, denen nur eine enorm kurze RaumZeit-Spanne zum erLeben gewährt wird, die Alle mit mehr Freude auszufüllen wünschen, als mit Leid. Oder?

Wie wir Alle wissen, ist das seit Millionen Jahren, um diesen Planeten herum, insbesondere in uns Menschen, anders geregelt.
Natur-Geprägt, wie wir nun mal sind, füllen wir dieses so kurze Mensch-daSein fast einschliesslich mit UnWissen, Misstrauen und sonstigen Feindseligkeiten, dazu noch der triebige Gruppen-Druck, mit allerlei Zwangs-Anpassungen an irgendwelche willkürlichen Kulturen, Traditionen, Religionen, und an entweder Unterwerfung oder Überheblichkeit gegen MitMenschen.

Aber wahrscheinlich halten wir an dieser so ignoranten Artigkeit und gegenseitigen UnterOrdnung so verdammt fest, weil kein-Es weiss, wie AnArchia im Selbst erLebt - erregt wird - und dann auch im DarumHerum zu erLeben ist?

Zwei kluge Menschen ahnten und formulierten das schon vor 170 Jahren so: "An die Stelle der alten bürgerlichen Gesellschaft mit ihren Klassen und Klassengegensätzen tritt eine Assoziation, worin die freie Entwicklung eines jeden die Bedingung für die freie Entwicklung aller ist." Karl Marx und Friedrich Engels im Kommunistischen Manifest, 1848.

W-Es Angst oder sogar Hass gegen Solidarität und gegen die freie Entwicklung von Menschlichkeit (Anarchie) fühlt, ist kein Menschen-Freund, ist auch ohne Verantwortung für das Selbst und das UmWelt, in und von das wir alle erLeben.
Und leider ist das noch die Mehrheit.

Poesie Ende

😊